Standortdaten:

08315 Lauter-Bernsbach
Bundesland / Landkreis:
Sachsen / Erzgebirgskreis
Höhe / Fläche:
377-813m ü. NN / 30,31 km²
Einwohner:
ca. 9.130

Einwohnerversammlung am 05. Juni 2018

Am Dienstag, den 05. Juni 2018, laden wir alle interessierten Bürger herzlich um 19.00 Uhr in das Kulturhaus Lauter zu einer Einwohnerversammlung ein.

 

Folgende Tagesordnungspunkte sind vorgesehen:

1.  Stand der Planungen zum Ausbau der B 101 sowie Lärmaktionsplan (Ortsdurchfahrt Lauter)

2.  Information zum geplanten Breitbandausbau in Bernsbach

3.  Stand zur Entwicklung der Fläche des ehem. GHG Lauter

4.  Baumaßnahmen an den Schulen und zugehörigen Sportanlagen

5.  Information zur Haushaltslage der Stadt

6.  Sonstiges

 

Selbstverständlich haben Sie auch Gelegenheit, zu anderen Themen Fragen an Stadträte, Bürgermeister und Verwaltung zu richten.

 

Am 1. Juni geht`s los....Eröffnung der Freibadsaison

Am Freitag, den 01. Juni beginnt um 10.00 Uhr die Badesaison in den beiden Freibädern unseres Ortes. Die Öffnungszeiten im Freibad im OT Lauter (Griesetal) sowie im OT Bernsbach (Karl-Liebknecht-Straße) sind täglich von 10.00 bis 20.00 Uhr. Analog der Verfahrensweise bei anderen Freibäder gelten diese Öffnungszeiten natürlich nur bei entsprechendem Badewetter. Bei schlechtem Wetter gibt es - wie auch in anderen Bädern - witterungsbedingte Einschränkungen.

Die Eintrittspreise für Erwachsene mussten aufgrund der allgemeinen Preisentwicklung ab dieser Badsaison angepasst werden. Eine Tageskarte kostet nun 3,00 Euro, die Kurzzeitkarte 2,50 Euro. Somit ist der Preis für eine Zehnerkarte für Erwachsene auf 25,00 Euro (entsprechend dem alten Preis) und für eine Familien-Tageskarte auf 7,00 Euro festgesetzt. Die Preise für Kinder bleiben hingegen nach wie vor bei 1,00 Euro pro Badbesuch. Dieser Preis gilt zukünftig sogar für alle Schüler und Studenten mit entsprechendem Nachweis (Schülerausweis), und nicht nur für Kinder bis 16 Jahren. 

Bleibt zu hoffen, dass die Freibadsaison 2018 viele Sommertage bereit hält und entsprechend oft das „kühle Nass“ zur Erfrischung genutzt werden kann…

Zeichnungen aus Bernsbachs Geschichte

Das Bild eines Ortes wandelt sich ständig. So, wie wir unseren Heimatort als Kind erlebt haben, finden wir die Ansichten der Gebäude oft schon nach wenigen Jahren nicht mehr wieder.

Umso interessanter sind Einblicke, die uns Künstler mit ihren Werken aus längst vergangenen Tagen verschaffen.

Einer, der zahlreiche Bilder Bernsbachs hinterlassen hat, ist Gustav Eduard Benseler (1878 – 1957). Der Zwickauer Zeichner (geboren in Eisenach) hat in den 30er und 40er Jahren zahlreiche Häuser, Gehöfte und Ensembles im Auftrag der Eigentümer gezeichnet. Er war also in genau dem Zeitraum tätig, in dem Bernsbach durch neue Baugebiete kräftig wuchs und sich der Charakter des Ortes dadurch stark wandelte. Dabei handelt es sich größtenteils um Tuschezeichnungen.

Diese Zeichnungen wollen wir gern erfassen, digital archivieren (scannen) und an dieser Stelle sowie im Mitteilungsblatt veröffentlichen. Vielleicht finden sich auch genug Bilder für eine kleine Ausstellung. Wenn Sie also einen „Benseler“ besitzen und bereit sind, uns die Zeichnung für eine Digitalisierung kurzzeitig zu überlassen, so würden wir uns sehr freuen. Wenden Sie sich bitte in diesem Fall an die Stadtverwaltung unter Tel. 03771 / 7031-18.

 

Das erste veröffentlichte Bild zeigt „Merkels Gut“. Heute Grünhainer Straße 9 und entstand 1936

Das Bau- und Liegenschaftsamt informiert

Sperrung Radweg im Schwarzwassertal

Voraussichtlich ab Anfang/Mitte Mai (genaue Termine standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest) wird der Radweg im Schwarzwassertal zwischen Aue und Lauter voll gesperrt. Die Sperrung steht im Zusammenhang mit den Arbeiten zur Grubenbauverwahrung im Burkhardtswald (siehe auch Freie Presse vom 28.03.18), die in diesem Jahr im Auftrag des Projektträges Wismut GmbH durchgeführt werden.

Die Einrichtung einer Umleitungsstrecke durch den Burkhardtswald wird derzeit noch durch die Stadtverwaltung geprüft.

 

Grundsteinlegung zum Schulanbau

Der Anfang ist gemacht. Am 9. April haben die Leiterin der Schule Manuela Lemberger und der Bürgermeister Thomas Kunzmann symbolisch den Grundstein für den Anbau der Hugo-Ament-Grundschule gelegt.

 

Außerdem im Bild: die Architekten und Vertreter eines Teils der Baubetriebe, die mit der Errichtung des Gebäudes sowie der Umgestaltung des Schulgeländes betraut sind.

 

Wünschen wir dem Bau einen guten Verlauf und einen gelungenen Abschluss im kommenden Jahr!

1. Neugeborenentreffen 2018

Zum 1. Neugeborenentreffen in diesem Jahr begrüßte der Bürgermeister am 07. März 2018 die Babys, die im vierten Quartal des vergangenen Jahres geboren wurden. Gemeinsam verbrachten die glücklichen Eltern sowie die Geschwisterkinder einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Sie nutzten die Zeit, um sich kennen zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und Fragen an den Bürgermeister zu stellen. Aus den Händen des Bürgermeisters erhielten die Neugeborenen noch das Willkommensgeschenk der Stadt Lauter-Bernsbach.

 

 

Wir begrüßen ganz herzlich:

Finya Herrmann, Lea Müller, Lene Hopperdietzel, Lotte Escher, Emmi Marie Michael, Phil Jähn, Sarah Nonhebel, Mira Szelig, Lewi Elias Kaufmann, Lotta Luise Neubert, Jimi Groß, Tom Schubert, Lina Grzanna, Lina Nicole Rudolph, Marie Franz, Anna Friedrich, Sina Riedel, Johanna Sina Stab

 

Neugestaltung Spielplatz "Mühlenstraße" - Piratenspielplatz

Der öffentliche Spielplatz der Stadt Lauter-Bernsbach befindet sich in einem für Kinder nicht ansprechenden Zustand. Neuanschaffungen von Spielgeräten sind in den letzten Jahren nicht erfolgt. Die vorhandenen Spielgeräte werden nur instandgehalten. Der Spielplatz befindet sich unmittelbar in Nähe des Vogelbeerrundweges und wird über einen Seiteneingang durch eine Tagesmutter genutzt. Die Stadt Lauter-Bernsbach plant daher eine Um- beziehungsweise Neugestaltung des Spielplatzgeländes zu dem Thema „Piraten“.

 

Ziel dieser Um-/Neugestaltung ist es den Spielplatz, für Kinder bis 12 Jahre, insbesondere für Kleinkinder (U3) attraktiver zu gestalten. Die zurzeit noch ungenutzten, vorhandenen Flächen sollen im Zuge der Neugestaltung als Standorte für die geplanten Neugeräte hergerichtet werden. Nach Abschluss aller Arbeiten soll somit die komplette Fläche des Spielplatzes zum Spielen und Toben einladen. Die Auswahl der Spielgeräte wurde so durchgeführt, dass diese die Motorik und Phantasie der Kinder fördert und anregt gleichzeitig jedoch auch weiterhin dem Wunsch auf Bewegung gerecht wird. Diese Auswahlkriterien wurden auch bei den Kleinkindspielgeräten angewandt, welche erstmalig auf dem Spielplatz errichtet werden sollen. Damit wird nun auch den Kleinsten ein Ort zum Spielen, und Entdecken zur Verfügung gestellt.

Momentan befinden sich auf dem Spielplatz ein Sandkasten, eine Doppelschaukel, eine Wippe, eine Tischtennisplatte, eine Rutsche sowie eine Kletteranlage. Diese Ausstattungsgegenstände werden bis auf die Tischtennisplatte und den Sandkasten komplett erhalten. Die weiterhin bestehenden Spielgeräte verbleiben größtenteils an ihrem bisherigen Standort, lediglich die Wippe wird innerhalb des Spielplatzgeländes versetzt. Des weiteren erfolgt im Gelände die Aufstellung von 4 Bilder-/ Texttafeln auf welchen die Geschichte von Peter Pan dargestellt wird.

 

Die neuen Ausstattungsgegenstände umfassen eine Kletteranlage, eine Spielanlage mit Rutschfunktion für Kleinkinder (U3) und ein Motorikspielgerät. Außer der Erweiterung der Spielgeräte ist gleichzeitig auch die Neuerrichtung der allgemeinen Ausstattungsgegenstände (Bänke, Papierkörbe), vor allem hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit von Vandalismus, vorgesehen. Geplant ist außerdem die Neupflanzung einiger Sträucher/Büsche um weitere Versteckmöglichkeiten für die Kinder zu schaffen und den Spielplatz noch mehr zu begrünen.

Umgestaltung eines Rundwanderweges zum Bärenrundweg

Das Wanderwegenetz im OT Bernsbach befindet sich momentan in einem für Wanderer unattraktiven Zustand. Oft fehlen an Kreuzungen Beschilderungen, es gibt nicht genügend Verweilmöglichkeiten und interessante Infotafeln. Daher hat es sich die Stadt Lauter-Bernsbach zur Aufgabe gemacht, für den Ortsteil Bernsbach und Oberpfannenstiel einen schönen Rundwanderweg mit Bänken, Sitzgruppen und einer guten Beschilderung unter Nutzung von vorhandenen Wegen herzustellen.

Geplant ist eine Strecke von rund 13 km. Ein Teilabschnitt von ca. 400m des Brethausweges muss aufgrund des momentan schlechten Zustandes saniert werden.  Um diesen Abschnitt richtig begehbar zu machen, werden dort Rasengitterplatten verlegt.

Der Bärenrundweg soll auch für Familien geeignet sein. Auf dem Rundweg sollen zum Beispiel an zwei Stellen ein Spielhaus bzw. eine Eisenbahn für Kinder entstehen. Das Angebot abrunden wird ein Sagenweg mit Sagen der Umgebung und dazu passenden Schnitzfiguren.

Auch das Aufstellen weiterer Infotafeln zum Ort oder zum Thema Wald und Wiesen ist geplant.

Wir freuen uns nach der voraussichtlichen Fertigstellung im Herbst 2018 den Bürgern und Wanderfreunden nun zum Vogelbeerrundweg im Ortsteil Lauter auch den Bärenrundweg im Ortsteil Bernsbach/ Oberpfannenstiel anbieten zu können, eine Verbindung beider Wege ist gegeben.

 

Vorschläge für den Bürgerpreis 2018

Auch in diesem Jahr ist die Bürgerschaft wieder aufgerufen, Vorschläge für den „Bürgerpreis der Stadt Lauter-Bernsbach“ einzureichen. Die Ehrung kann an verdiente Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Institutionen oder Unternehmen verliehen werden, die sich in besonderem Maße Verdienste zum Wohle der Stadt Lauter-Bernsbach auf sozialem, wirtschaftlichem, kulturellem, politischem oder ökologischem Gebiet erworben haben. Jährlich werden maximal zwei Preisträger geehrt.

 

Daher sind alle Bürger noch bis Ende April herzlich eingeladen, geeignete Preisträger vorzuschlagen.

 

Der Stadtrat entscheidet in nichtöffentlicher Sitzung bis zum 30.06. des jeweiligen Kalenderjahres über den/die maximal zwei Preisträger des Jahres. Die Preisträger werden dann im Herbst in würdigem Rahmen geehrt.

Im zurückliegenden Jahr konnten sich die „Bernsbacher Musikanten“ als eins der musikalischen Aushängeschilder unseres Ortes und der „Schnitzveteran“ Rudolf Herrmann aus Oberpfannenstiel über die Ehrung freuen. Helfen Sie mit, dass wir auch in diesem Jahr würdige Preisträger finden!

 

Wer vermisst diesen Schlüssel?

Dieser Schlüsselbund mit drei Schlüsseln wurde am 19.02.2018 auf dem Dorfplatz im Ortsteil Bernsbach gefunden. Besonders auffällig ist der kleine Kleeblatt-Anhänger mit der Aufschrift „Ireland“.

Wer diesen Schlüsselbund  vermisst, kann sich im Ordnungsamt unter

 

Tel. 03771 7031-20 oder

Tel. 03771 7031-23 melden.

 

Natürlich können Sie auch gern zu den Öffnungszeiten persönlich im Rathaus (Ortsteil Lauter) vorbeikommen.

Tier des Monats

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein Aue-Schwarzenberg e.V. haben wir nach Möglichkeiten gesucht, den Verein weiter aktiv zu unterstützen. Eine Idee hierzu war, monatlich ein Tier aus dem Tierheim  vorzustellen, welches nicht so schnell vermittelbar ist und als sogenanntes „Notfellchen“ sich schon über einen längeren Zeitraum dort befindet. Diesen Tieren möchten wir durch unsere Aktion eine „Stimme“ geben und unsere Bürger auf diese Tiere aufmerksam machen. Sind es doch oftmals die „ Stillen“, die sich nicht so präsentieren, die ihren neuen Besitzern viel Freude machen und ihnen die Liebe, die sie geschenkt bekommen, in vielfacher Potenz zurückgeben.

 

UNSER NOTFELLCHEN

Hallo, ich bin die kleine Laika!

 

Mein bisheriges Leben war nicht immer leicht, ich wurde vernachlässigt und musste mich auf meinen eigenen vier Pfötchen durchschlagen. Aus diesem Grund bin ich Fremden gegenüber auch immer noch etwas misstrauisch und zurückhaltend. Im Tierheim habe ich aber gelernt, dass man den „Zweibeinern“ auch vertrauen kann. Wenn ich jemanden erst etwas besser kennengelernt habe, dann lasse ich mich gerne streicheln. Da ich noch recht jung bin (ca. 3 Jahre), möchte ich ausgiebig spielen und die Welt entdecken. Ich gebe es ja zu, ich bin sehr temperamentvoll und neugierig aber auch lernbegierig. Ich möchte alles lernen, was ein richtiger „Familienhund“ können muss!

Ich bin natürlich geimpft und kastriert.  

Meine neuen Menschen sollten etwas Zeit und Geduld haben, um mich an alles Neue zu gewöhnen.

Seid ihr neugierig geworden? Dann ruft an oder kommt mich im Tierheim in Bockau besuchen.

 

Kontakt: www.tierheim-aue-schwarzenberg.de, Tel.: 0175 7305766

 

Informationen zu geplanten Baumaßnahmen im Bereich der Grundschule Bernsbach

Sobald es die Witterung zulässt, soll im Frühjahr soll mit dem Anbau an die Hugo-Ament-Grundschule begonnen werden. Voraussichtlich Ende April machen erste Tiefbauarbeiten den Anfang. Auf Grund der Nähe der Baugrube zur Ernst-Schneller-Straße, werden in diesem Bereich Sicherungsmaßnahmen notwendig, die eine halbseitige bzw. zeitweise auch komplette Sperrung der Straße erfordern. Über den Zeitpunkt, Einschränkungen beim Parken und eventuelle Umleitungen werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Aus demselben Grund wird auch die Schulbushaltestelle während der Bauphase verlegt. Als Ausweichstandort ist die Fläche vor der Lebensmittelverkaufsstelle/ Drogerie Goldhahn vorgesehen. Dabei sollen die dort vorhandenen Parkmöglichkeiten so weit wie möglich erhalten bleiben. Im Zuge der Anbaumaßnahme wird dann die Bushaltestelle neu und vergrößert wiederhergestellt, allerdings etwa 50 m unterhalb des derzeitigen Standortes (Richtung Bäckerei Vogel). Genauere Angaben zu Terminen und Zeiträumen werden in den nächsten Mitteilungsblättern veröffentlicht.

In Zusammenhang mit dem Anbau erfolgt ebenfalls eine Umgestaltung der Außenanlagen auf dem Schulgelände. So ist vorgesehen, eine überdachte Freifläche unterhalb des Schulgebäudes als eine Art „Grünes Klassenzimmer“ herzustellen. Hier können Schüler zukünftig bei geeignetem Wetter und Lehrstoff direkt im Freien lernen oder den Bereich in den Pausen zum Entspannen nutzen. Dieses Vorhaben wird über das Programm „Brücken in die Zukunft“ gefördert.

Weiterhin ist geplant, an der südlichen Grenze des Schulgrundstückes einen weiteren Außenspielbereich für den Hort einzurichten. Dafür macht sich allerdings eine Erneuerung der bestehenden Stützwand zu den anliegenden Grundstücken an der Karl-Marx-Straße notwendig. Eine neue Mauer aus Winkelstützelementen mit einem aufgesetzten Metallgitterzaun soll zukünftig diese Funktion übernehmen. Diese Maßnahme soll – genau wie die Neuerrichtung der Bushaltestelle - in das Stadtsanierungsprogramm „Städtebauliche Erneuerung“ eingebunden werden.

Für den Spielplatz an der Ernst-Schneller-Straße (vor der Sparkasse) soll es eine weitere Aufwertung geben. Dazu mussten in den vergangenen Wochen mehrere Bäume und Sträucher gefällt werden, die bereits abgestorben bzw. unansehnlich geworden waren. Als Ausgleich wird es entsprechende Ersatzpflanzungen geben. Auf dem Spielplatz sollen demnächst ein neues „Spielhaus“, ein Federwipptier  und ein Sandkasten die Freizeit der Kinder bereichern.

Auf Grund einer Anregung aus der letzten Einwohnerversammlung wurde ebenfalls geprüft, ob Möglichkeiten für die Errichtung einer öffentlichen Toilette im Ortskernbereich bestehen. Dabei wurde zunächst untersucht, ob die vorhandene ehemaligen Trafostation (neben dem Lebensmittelgeschäft) dafür denkbar wäre. Allerdings musste diese Idee auf Grund des schlechten Zustandes des Gebäudes fallengelassen werden. Ein Neubau hingegen wäre relativ kostenaufwändig und kann nur unter Nutzung von Fördermitteln realisiert werden, für die es derzeit jedoch kein passendes Programm gibt.

Abschließend soll noch erwähnt werden, dass sich die defekte Turmuhr an der Grundschule jetzt in der Reparatur befindet. Wir bitten hier aber noch um etwas Geduld, da dies noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Über weitere Entwicklungen werden wir Sie hier fortlaufend informieren.

 

Das Bau- und Liegenschaftsamt informiert

Sicherlich haben es einige schon bemerkt  -  auf dem Spielplatz „Dietrich-Bonhoeffer-Straße“ hat sich einiges getan.

 

Nachdem der Zuwendungsbescheid für die Umgestaltung des Spielplatzes im Oktober 2017 schließlich vorlag, konnte somit auch endlich die Auftragserteilung für die Lieferung der Spielgeräte erfolgen. Aufgrund der guten Witterungsbedingungen konnten die Spielgeräte glücklicherweise noch in der ersten Dezemberwoche aufgebaut werden. Dies blieb nicht lange unentdeckt, so dass der Spielplatz vor allem in den Zwischentagen stark besucht war und die neuen Spielgeräte bereits fleißig ausprobiert wurden.

 

Die Umgestaltung des Spielplatzes „Dietrich-Bonhoeffer-Straße“ ist somit bis auf einige Restarbeiten, welche im Frühjahr 2018 erfolgen werden, abgeschlossen. Nach Fertigstellung der gesamten Maßnahme wird nochmals eine offizielle Eröffnung des Spielplatzes, voraussichtlich im Mai/Juni 2018, erfolgen.

 

Seit November 2017 liegt auch endlich der Zuwendungsbescheid für die Umgestaltung des Spielplatzes „Mühlenstraße“ vor. Durch die Verwaltung ist beabsichtigt die erforderlichen Leistungen demnächst zu vergeben, so dass voraussichtlich im 2. Quartal 2018 mit dem Aufbau der Spielgeräte begonnen werden kann.

 

Wir bedanken uns für das entgegen gebrachte Verständnis für die Einschränkungen bei der Spielplatznutzung während der Bauphase.

 

Umsetzung der Umgebungslärmrichtlinie

Umsetzung der Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (Umgebungslärmrichtlinie) – Auslage von Lärmkarten

 

Gemäß der o.g. Richtlinie waren die Kommunen beauftragt, bis zum 30.06.2017 Lärmkarten für Hauptverkehrsstraßen mit einem Verkehrsaufkommen von über 3 Mio. Kraftfahrzeugen pro Jahr zu erstellen. Dies betrifft auch den Bereich der B 101 in der Gemarkung Lauter.

Zur Information der Öffentlichkeit liegen die erarbeiteten Lärmkarten (Textteil und Kartenteil) im Bau- und Liegenschaftsamt der Stadtverwaltung Lauter-Bernsbach, Verwaltungsgebäude 2, Straße der Einheit 5, Zi. 6, während der Sprechzeiten zur Einsichtnahme aus.

Die Lärmkarten sind auch auf der Internetseite der Stadt Lauter-Bernsbach einsehbar.

 

Karte Lauter 1

Karte Lauter 2

 

Umsetzung der Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (Umgebungslärmrichtlinie) – Einstellung der Lärmaktionsplanung

 

Auf Grund der Umsetzung der Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (Umgebungslärmrichtlinie) war die Stadt Lauter im Jahr 2017 aufgefordert, für die Ortsdurchfahrt der B 101 erneut wie auch schon 2007 und 2012 eine Lärmkartierung vornehmen zu lassen. Als nächster Schritt ist eine Lärmaktions-planung (LAP) durchzuführen, wenn die entsprechend vorgegebenen Schwellenwerte überschritten werden. Dies war an der B 101 im Ortsteil Lauter wieder der Fall.

Deshalb erfolgte durch das beauftragte Ing.-büro Sachs aus Plauen eine LAP als Grundlage für die Entscheidung, ob ein Maßnahmenplan aufgestellt wird oder ob die LAP ohne Maßnahmenplanaufstellung beendet wird.

Im Februar erfolgte die Beteiligung der betroffenen Träger öffentlicher Belange zu den vorgeschlagenen Maßnahmen zur Lärmminderung im Rahmen der LAP. Inzwischen liegen die Stellungnahmen des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LASuV) und des Landratsamtes des Erzgebirgskreises, Ref. Straßenverkehr (LRA), vor.

Die Stadtverwaltung Lauter-Bernsbach beabsichtigt, nach Auswertung dieser Stellungnahmen das Verfahren zur LAP ohne Erarbeitung eines Maßnahmenplanes einzustellen. Dazu muss noch eine Bürgerbeteiligung durchgeführt und danach ein abschließender Beschluss des Stadtrates gefasst werden.

 

Begründung:

Die vom Ing.-büro Sachs erarbeiteten Unterlagen zur LAP enthalten folgende Maßnahmenvorschläge für eine kurzfristige Lärmreduzierung an der B 101:

·  Nachrüstung von Gebäuden, bei denen die Schwellenwerte für die LAP überschritten werden, mit Schallschutzfenstern

·  Prüfung, ob die Errichtung von Schallschutzwänden im Bereich der Hot-Spots möglich wäre

·  Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h in ausgewählten Bereichen der B 101

·  Nachtfahrverbot für LKW`s bzw. Geschwindigkeitsreduzierung für LKW`s in der Nacht

·  Einbau von lärmmindernden Asphaltbelägen

 

Die Planung von langfristigen Maßnahmen zur Lärmreduzierung z.B. in Verbindung mit städtebaulichen Maßnahmen, wie vom Ing.-büro vorgeschlagen, erscheint als nicht sinnvoll, da solche Planungen im Bereich der B 101 von Seiten der Stadt derzeit nicht angedacht sind.

 

Das LASuV teilte in seiner Stellungnahme vom 19.02.18 folgendes zur LAP mit:

· Es wird auf die geplanten Ausbaumaßnahmen verwiesen:                                                                               

- Ausbau B 101 Anton-Günther-Straße bis Alte Auer Straße, Vorentwurf genehmigt, Beginn Planfeststellungsverfahren 2018

- Ausbau B 101 Knotenpunkt mit der K 9112, Vorentwurf genehmigt, Beginn Planfeststellungsverfahren 2018

- Ausbau B 101 Knotenpunkt Schwarzenberger Straße, Voruntersuchung in Bearbeitung

Die Vorentwürfe beinhalten schalltechnische und lufthygienische Untersuchungen mit der Darstellung der Anspruchsvoraussetzungen für Lärmschutzmaßnahmen, dabei sind Maßnahmen zur Reduzierung von Lärm- u. Schadstoffemissionen nur eingeschränkt möglich

· - Die B 101 wurde im Rahmen der Lärmsanierung schalltechnisch und bauakustisch geprüft und es erfolgte       

eine Kostenbeteiligung bei der Umsetzung der passiven Schallschutzmaßnahmen (Einbau von Lärmschutzfenstern 1994-1998)

- Der vorgeschlagene weitergehende Lärmschutzfenstereinbau an Gebäuden, bei denen die Schwellenwerte der LAP überschritten werden, ist derzeit nicht realisierbar, da in den nächsten Jahren vorrangig in den Kommunen Lärmsanierungsmaßnahmen umzusetzen sind, in denen bisher keine Lärmsanierung erfolgt ist.

Es wird auf die vorgenannten Umbaumaßnahmen verwiesen, die die Umsetzung passiver Schallschutzmaßnahmen nach den Grundsätzen der Lärmvorsorge erfordern (bei vollständiger Kostenerstattung durch das LASuV)

· lärmmindernde Asphaltdeckschichten wirken erst bei Geschwindigkeiten > 60 km/h, sind noch keine Regelbauweise und können erst nach Aufnahme in das straßenbautechnische Regelwerk zum Einsatz kommen

· einer Geschwindigkeitsreduzierung wird nicht zugestimmt

 

Das LRA, Ref. Verkehr, äußerte sich folgendermaßen:

· eine Geschwindigkeitsreduzierung auf der  B 101 auf 30 km/h kommt auf Grund von negativen Auswirkungen auf die Erfüllung ihrer Verkehrsfunktion nicht in Betracht

· eine Reduzierung des Schwerverkehrs führt zu dessen Verlagerung in andere Bereiche und ist nicht verhältnismäßig                

                                                                                                                                   

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Lärmreduzierung auf der B 101 nicht realisiert werden können, da für deren Umsetzung keine Rechtsgrundlagen bestehen bzw. da diese von den verantwortlichen Behörden abgelehnt werden. Weiterhin ist davon auszugehen, dass im Zuge der sich in Vorbereitung befindenden Umbauten an der Ortsdurchfahrt auch Maßnahmen zur Lärmreduzierung bei der Planung mit berücksichtigt bzw. passive Schallschutzmaßnahmen vorgesehen werden.

 

Vor der endgültigen Beschlussfassung ist die beabsichtigte Einstellung der LAP ohne Erarbeitung eines Maßnahmenplanes der Öffentlichkeit mitzuteilen und den Bürgern Gelegenheit zum Vorbringen von Hinweisen und Einwendungen zu geben. Diese sind in den Abwägungsprozess vor Einstellung der LAP einzubeziehen.

Eine Einsichtnahme in den Entwurf der Lärmaktionsplanung sowie das Vorbringen von Hinweisen bzw. Einwänden schriftlich oder zur Niederschrift kann vom 03.04.2018 bis zum 27.04.2018 bei der Stadtverwaltung Lauter-Bernsbach, VG II, Straße der Einheit 5, Bau- u. Liegenschaftsamt, Zi.6, während nachfolgend genannter Zeiten erfolgen:

 

Montag         09.00 Uhr - 12.00 Uhr 

Dienstag       09.00 Uhr - 12.00 Uhr und 13.00 Uhr - 18.00 Uhr               

Mittwoch      09.00 Uhr - 12.00 Uhr

Donnerstag   09.00 Uhr - 12.00 Uhr und 13.00 Uhr - 16.00 Uhr

Freitag         09.00 Uhr - 12.00 Uhr

 

 

gez. Kunzmann

Bürgermeister      

 

Umstellung der Lastschriftmandate für den Steuereinzug

Die Finanzverwaltung der Stadt Lauter-Bernsbach stellt aktuell ihre Abrechnungssoftware für die kommunalen Steuern (Grund-, Gewerbe- und Hundesteuer) um. Im Zuge dieser Umstellung werden neue Referenznummern für die Lastschriftmandate erzeugt, mit denen erstmalig zum 15.02.2018 die fälligen Steuerbeträge abgebucht werden, sofern Sie der Stadt eine Einzugsermächtigung erteilt haben. Für alle Steuerpflichtigen, welche bisher am Lastschriftverfahren teilgenommen haben, ändert sich grundsätzlich nichts an den Abbuchungsmodalitäten. Lediglich die so genannte Mandatsreferenznummer, welche auf dem Kontoauszug angedruckt wird, lautet ab diesem Zeitpunkt anders. Sofern Sie einer Abbuchung unter der neuen Referenznummer nicht zustimmen, bitten wir Sie um schriftliche Mitteilung bis zum 05. Februar 2018. Diese Mitteilung hätte ggf. zur Folge, dass entweder eine neue Einzugsermächtigung mit der neuen Referenznummer erteilt werden müsste, oder aber dass die Steuerzahlungen zukünftig per Überweisung oder Barzahlung zu begleichen sind.

Sollten sich generell bei der Abbuchung der fälligen Steuerbeträge Fragen oder Unstimmigkeiten ergeben, so bitten wir um kurze telefonische Information. Wir sind selbstverständlich bemüht, alle entsprechenden Sachverhalte kurzfristig zu klären. Bitte melden Sie sich dazu unter Tel. 03771/703138 Frau Wurlitzer oder 03771/703139 Frau Weigel während der Sprechzeit der Stadtverwaltung.

 

Neue Feuerwehrkostensatzung tritt in Kraft

Mit dem Erscheinen dieser Ausgabe des Mitteilungsblattes tritt eine neue Feuerwehrkostensatzung in Kraft. Aber keine Sorge, dies bedeutet nicht, dass die Einsätze der Blauröcke zukünftig kostenpflichtig sind. Weiterhin gilt: rückt eine unserer beiden Ortswehren wegen eines Brandes, Menschen in Notsituationen, im Hochwasserschutz oder wegen anderer Unwetterereignisse aus, so muss sich keiner Sorgen machen, im Nachgang die „Quittung“ zu erhalten.

Kostenpflichtig nach dem beigefügten Kostenverzeichnis bleiben lediglich die Einsätze, die insbesondere mit der Absicherung von Verkehrsunfällen stehen. Hier übernehmen aber in der Regel die Kfz-Haftpflichtversicherer die Aufwendungen. Auch grob fahrlässige Alarmierungen, vorsätzliche Falschmeldungen oder Fehlalarme von Brandmeldeanlagen werden dem Verursacher in Rechnung gestellt. Brandsicherungswachen, wie sie oftmals bei größeren Veranstaltungen eingesetzt werden, sind ebenfalls entsprechend den festgelegten Sätzen abzurechnen.

Die Stundensätze des Gebührenverzeichnisses wurden aufgrund der tatsächlichen Einsatzkosten der letzten vier Jahre genau kalkuliert. Auch das Vorhalten von Fahrzeugen sowie die Ausrüstung und Ausbildung der Kameraden wurden berücksichtigt. Viele andere Aufwendungen für die Feuerwehr, z.B. Bau und Erhaltung der beiden Gerätehäuser, die Organisation, die Jugendarbeit oder Übungen bleiben bei der Kalkulation außen vor. Entsprechend moderat fallen die einzelnen Positionen aus.

Die Kameraden der Ortsfeuerwehren in Lauter und Bernsbach leisten mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit von Leib und Leben sowie Hab und Gut. Die Kameraden dafür gut auszubilden und auszustatten ist Aufgabe der Stadt – dies ist allerdings auch mit erheblichem finanziellem Aufwand für die Allgemeinheit verbunden. Mit Hilfe der Feuerwehrkostensatzung wird für einen kleinen Teil der Einsätze der Aufwand weiterberechnet und die Einnahmen kommen somit am Ende wieder der Feuerwehr zu Gute.

 

Feuerwehrkostensatzung

 

Information der Finanzverwaltung zum Abbuchungstermin der zum 01.01.2018 fälligen Mieten und Pachten

Die Finanzverwaltung der Stadt Lauer-Bernsbach stellt im Bereich des Rechnungswesens zum 01.01.2018 auf eine neue  Software um. Diese Umstellung macht es erforderlich, dass die zum 01.01.2018 fälligen Mieten und Pachten nicht wie gewohnt in der ersten Kalenderwoche bei den Zahlungspflichtigen abgebucht werden, sondern erst zum 15.01.2018. Sollten sich im Einzelfall im Zuge der Umstellung Unstimmigkeiten bei der Abbuchung erbeben, setzten Sie sich bitte mit uns in Verbindung, wir werden uns bemühen, etwaige Sachverhalte umgehend zu bereinigen.

 

Mit den besten Wünschen für das neue Jahr.

Ihre Finanzverwaltung

 

Tierbestandsmeldung 2018

Bekanntmachung der Sächsischen Tierseuchenkasse (TSK)

- Anstalt des öffentlichen Rechts -

 

Sehr geehrte Tierhalter,

bitte beachten Sie, dass Sie als Tierhalter von Pferden, Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen, Geflügel, Süßwasserfischen und Bienen zur Meldung und Beitragszahlung bei der Sächsischen Tierseuchenkasse gesetzlich verpflichtet sind.

 

Die Meldung und Beitragszahlung für Ihren Tierbestand ist Voraussetzung für:

-          eine Entschädigung im Tierseuchenfall,

-          für die Beteiligung der Tierseuchenkasse an den Kosten für die Tierkörperbeseitigung

-          für Beihilfen im Falle der Teilnahme an Tiergesundheitsprogrammen.

 

Die Meldebögen bzw. E-Mail-Benachrichtigungen werden Ende Dezember 2017 an die uns bekannten Tierhalter versandt. Sollten Sie bis Mitte Januar 2018 keinen Meldebogen erhalten haben, melden Sie sich bitte bei der Tierseuchenkasse.

 

Auf dem Meldebogen oder per Internet melden Sie bitte die am Stichtag 1. Januar 2018 vorhandenen Tiere. Sie erhalten daraufhin Ende Februar 2018 den Beitragsbescheid, auf dessen Grundlage Sie dann Ihren Beitrag an die Tierseuchenkasse überweisen.

 

Ihre Pflicht zur Meldung begründet sich auf § 23 Abs. 5 des Sächsischen Ausführungsgesetzes zum Tiergesundheitsgesetz (SächsAGTierGesG) in Verbindung mit der Beitragssatzung der Sächsischen Tierseuchenkasse.

 

Es ist nicht wichtig, Ob Sie die Tiere im landwirtschaftlichen Bereich oder zu privaten Zwecken halten, spielt dabei keine Rolle.

 

Unabhängig von der Meldepflicht an die Tierseuchenkasse ist die Tierhaltung bei dem für Sie zuständigen Veterinäramt anzuzeigen.

 

Bitte unbedingt beachten:

 

Auf unserer Internetseite erhalten Sie weitere Informationen zur Melde- und Beitragspflicht, zu Beihilfen der Tierseuchenkasse, sowie über die einzelnen Tiergesundheitsdienste. Zudem können Sie, als gemeldeter Tierbesitzer u.a., Ihr Beitragskonto (gemeldeter Tierbestand der letzten 3 Jahre), erhaltene Beihilfen, Befunde sowie eine Übersicht Ihrer entsorgten Tiere  einsehen. 

 

Sächsische Tierseuchenkasse

Anstalt des öffentlichen Rechts

Löwenstr. 7a,

01099 Dresden

Tel: 0351 / 80608-0, Fax: 0351 / 80608-35

E-Mail: info@tsk-sachsen.de Internet: www.tsk-sachsen.de

 

Wo bleibt mein Geld? - Teilnehmer für die größte freiwillige Haushaltserhebung gesucht

Sie wollten schon immer einmal wissen, wofür genau Sie Ihr Geld ausgeben und wie viel Sie tatsächlich für Lebensmittel, Miete oder Freizeitaktivitäten aufwenden? Oder Sie möchten erfahren, wo noch Einsparpotentiale bestehen und sich nebenbei auch ein kleines Taschengeld verdienen? Dann melden Sie sich jetzt für die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2018 an!

Die EVS ist die größte freiwillige Haushaltserhebung der amtlichen Statistik, die nur alle fünf Jahre stattfindet. Sie liefert eine zuverlässige Planungsgrundlage für viele Bereiche der Sozial-, Steuer- und Familienpolitik. Die Ergebnisse der EVS werden vor allem auch als entscheidende Grundlage für die Festlegung des Regelbedarfs für das Arbeitslosengeld II, für die Berechnung des Verbraucherpreisindex und für die Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung verwendet.

Egal, wie viel Sie verdienen oder ausgeben, ob Sie allein oder mit Ihrer Familie zusammen leben, ob Sie jung oder alt sind, ob Sie studieren, einer Arbeit nachgehen, Arbeit suchen oder bereits im Ruhestand sind: Alle können sich an der bundesweiten EVS 2018 beteiligen!

Nur mit Ihrer Mithilfe können aussagekräftige Informationen über die Lebens-situation der privaten Haushalte in Deutschland gewonnen werden. Diese fließen unmittelbar in Entscheidungen der Sozial-, Steuer- und Familienpolitik ein und betreffen damit letztlich das persönliche Leben von uns allen.

Auskünfte zur EVS 2018 und das Teilnahmeformular finden Sie unter www.statistik.sachsen.de oder www.evs2018.de. Gern stehen wir Ihnen auch telefonisch unter der kostenlosen Hotline: 0800 033 25 25 zur Verfügung.

 

Auskunft erteilt: Simone Zieris, Tel.: 03578 33-2150

 

Lauter-Bernsbach ist "Stark im Land"

Die Stadt Lauter-Bernsbach durfte sich anlässlich des "Tages der Bildung" (alljährlich am 8. Dezember) über eine besondere Ehrung freuen. Vertreter der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung überreichten dem Bürgermeister die Auszeichnung "Stark im Land 2017 - Wir engagieren uns für Jugend und Zukunft".

Die Stadt Lauter-Bernsbach arbeitet seit Frühjahr 2017 im Programm "Jugend bewegt Kommune" unterstützt von der Stiftung mit. Viele Ideen zur Beteiligung junger Menschen oder zu Projekten der Kinder- und Jugendarbeit wurden bereits gesammelt und sollen in den kommenden Jahren gemeinsam mit unserer Jugend umgesetzt sollen. Vielen Dank an die mitwirkenden Kinder und Jugendlichen, an die Engagierten im zugehörigen Arbeitskreis und vor allem an das Team der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung aus Dresden!

 

Neugestaltung Spielplatz „Dietrich-Bonhoeffer-Straße“ zu einem Märchenspielplatz

Der öffentliche Spielplatz der Stadt Lauter-Bernsbach befindet sich in einem für Kinder momentan recht tristen Zustand. Im Jahr 2012 erfolgte letztmalig die Neubeschaffung eines Spielgerätes, seitdem wurden nur Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Der Spielplatz befindet sich unmittelbar im Stadtzentrum. Aufgrund der wieder ansteigenden Nutzung und der guten Lage des Spielplatzes erfolgt durch die Stadt Lauter-Bernsbach nun eine Um- beziehungsweise Neugestaltung des Spielplatzgeländes zu dem Thema „Märchen“.

 

Ziel dieser Um-/Neugestaltung ist es den im Zentrum der Stadt Lauter-Bernsbach gelegenen Spielplatz, für Kinder bis 12 Jahre, attraktiver zu gestalten. Die zurzeit noch ungenutzten, vorhandenen Flächen sollen im Zuge der Bauarbeiten als Standorte für die geplanten Neugeräte hergerichtet werden. Nach Abschluss aller Arbeiten soll somit die komplette Fläche des Spielplatzes zum Spielen und Toben einladen, nicht wie zurzeit nur ein kleiner Teil des Flurstückes. Die Auswahl der Spielgeräte wurde so durchgeführt, dass diese die Motorik und Phantasie der Kinder fördert und anregt gleichzeitig jedoch auch weiterhin dem Wunsch auf Bewegung gerecht wird. Diese Auswahlkriterien wurden auch bei den Kleinkindspielgeräten angewandt, welche erstmalig auf dem Spielplatz errichtet werden sollen. Damit wird nun auch den Kleinsten ein Ort zum Spielen, und Entdecken zur Verfügung gestellt.

Momentan befinden sich auf dem Spielplatz ein Sandkasten, eine Schaukel, 2 Federwipptiere, 2 Tischtennisplatten sowie eine Spielanlage mit Rutsche. Diese Ausstattungsgegenstände werden bis auf eine Tischtennisplatte komplett erhalten. Die weiterhin bestehenden Spielgeräte werden analog den neuen Geräten größtenteils jeweils einem Märchen zugeordnet. Die entsprechenden Märchen werden sich neben den Spielgeräten befinden und mit Bilder-/Texttafeln dargestellt.

 

Die neuen Ausstattungsgegenstände umfassen eine Kletteranlage mit Rutschfunktion, eine Vogelnestschaukel, ein Spielhaus und eine Spielanlage mit Rutsche für die Kleinkinder (U3). Außer der Erweiterung der Spielgeräte ist gleichzeitig auch der Rückbau beziehungsweise der Austausch der allgemeinen Ausstattungsgegenstände (Bänke, Papierkörbe) vor allem hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit von Vandalismus vorgesehen. Geplant ist außerdem die Neupflanzung einiger Sträucher/Büsche um weitere Versteckmöglichkeiten für die Kinder zu schaffen und den Spielplatz noch mehr zu begrünen.

 

Vitrinen zu vermieten

Die Stadt Lauter-Bernsbach bietet Vitrinen zur Miete an. Die Vitrinen stehen auf dem Marktplatz im OT Lauter und können für 20,00 € im Jahr gemietet werden.Bei Interesse bitte in der Stadtverwaltung – Verwaltungsgebäude II, OT Bernsbach, bei Frau Georgi melden - Tel.: 03771 703117.

 

Scheckübergabe für Platz 2 beim Städtewettbewerb von enviaM und MITGAS

Die Stadt Lauter-Bernsbach nahm zum neunten Mal am 14. Städtewettbewerb von enviaM und MITGAS teil, der wieder einer der Höhepunkte unseres Lauterer Vugelbeerfastes war. Insgesamt 25 Kommunen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen nahmen daran teil. Die 3658 Teilnehmer, davon 2074 Kinder fuhren insgesamt 7539,36 Kilometer, davon 3304,84 Kilometer auf dem Kinderfahrrad.

Die Energiedienstleister enviaM und MITGAS unterstützen die gemeinnützigen Projekte der Kommunen mit rund 54.000 Euro.

 

Insgesamt 134 Teilnehmer, davon 74 Kinder legten sich beim 22. Lauterer Vugelbeerfast für den guten Zweck ins Zeug, erradelten 349,61 Kilometer und strampelten sich so am 30. September 2017 sensationell auf den 2. Platz. Für diese Platzierung erhält der Lauterer Sportverein Viktoria 1913 e.V. insgesamt 6.300,00 Euro. Mit dem Geld wird die Neugestaltung des Außenbereichs und der Terasse am neuen Funktionsgebäude des Sportplatzes an der Ludwig-Jahn-Straße unterstützt. Das Projekt des Lauterer SV gewann bei der Abstimmung.

 

Durch Dr. Andreas Auerbach (Vertriebsvorstand enviaM) und Reginald Fuchs (Kommunalbetreuer der enviaM) wurde am 1. November 2017 im Beisein des Bürgermeisters Thomas Kunzmann der Scheck an den Vertreter des Lauterer Sportvereins 1913 e.V. Karsten Lorenz übergeben.

 

Die Stadtverwaltung bedankt sich bei allen Mitstreitern für ihre Teilnahme und bei den verantwortlichen Organisatoren für die hervorragende Vorbereitung, die maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen hat.

 

 

Weichen für Sportplatzsanierung sind gestellt

Am Freitag, dem 03. November konnte sich die Stadt Lauter-Bernsbach auf den Besuch der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch freuen. Anlass des Besuches war die Übergabe eines Zuwendungsbescheides des Freistaates Sachsen aus dem Programm "Brücken in die Zukunft" in Verbindung mit der Förderrichtlinie "Investive Sportförderung" für den Bau des Kunstrasenplatzes am Sportplatz an der Ludwig-Jahn-Straße (Ortsteil Lauter).

Dank der Unterstützung durch den Freistaat rückt der moderne Kunstrasenplatz als Basis des Fußballbreitensports in Lauter-Bernsbach nun in greifbare Nähe. Insgesamt 547.000 Euro erhält die Stadt bei einem Gesamtkostenumfang von 1,175 Mio. Euro für das Projekt. Es ist ein langgehegter Traum der Vereinsmitglieder des traditionsreichen Lauterer SV Viktoria und neu auch des SV Saxonia Bernsbach, zukünftig auf eine moderne Platzvariante zurückgreifen zu können.

Das Planungsbüro fugmann architekten GmbH aus Falkenstein ist mit der Vorbereitung und Überwachung des Projektes betraut. Dafür wird der vorhandene sanierungsbedürftige Rasenplatz durch die moderne Kunstrasen-Variante ersetzt und die Zuwegung zur Ludwig-Jahn-Straße erneuert. Bestandteile des Projektes sind ebenfalls die Errichtung von Ballfangzäunen und eines sogenannten Rigolenspeichers zur Abpufferung der Regen- und Drainagewässer des Platzes. Geplanter Baubeginn für das Projekt ist im Frühjahr 2019. Läuft alles nach Plan, so können im Herbst 2019 erstmals Fußbälle über den Kunstrasenplatz rollen und der Platz seiner Bestimmung übergeben werden.

Bereits von 2015 bis 2016 hatte die Sportanlage erstmals in ihrer Geschichte ein Vereinsgebäude erhalten. Zeitgemäße Umkleideräume, Duschen, WC-Anlagen und Lagerräume für Fußballutensilien sowie Vereinsräume mit einer Mini-Küche ersetzten einige Schuppen und legten den Grundstein für die sportliche Zukunft des Areals. In Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro AIA aus Aue wurden durch die Stadt Lauter-Bernsbach insgesamt 880.000 Euro in das Funktionsgebäude investiert. Auch hier konnte sich die Stadt über die finanzielle Unterstützung des Freistaates Sachsen freuen - rund 234.000 Euro wurden aus dem Programm „Investive Sportförderung“ bereitgestellt, das sich vorrangig der Förderung des Breiten- und Vereinssportes widmet.

Die Planungen für den Kunstrasenplatz werden so ausgelegt, dass in einem weiteren, letzten Bauabschnitt auch der Schulsport in der Anlage wieder Einzug halten kann. Mit der Errichtung einer Rundlaufbahn und verschiedener Leichtathletikanlagen werden dann auch der Heinrich-Heine-Oberschule gute Bedingungen für den Sportunterricht zur Verfügung stehen. 

 

Bürgerpreis für Musik und traditionelle erzgebirgische Volkskunst

Inzwischen ist es das dritte Jahr, dass in Lauter-Bernsbach verdiente Persönlichkeiten mit dem „Bürgerpreis“ geehrt werden. Dennoch gab es in diesem Jahr eine Premiere: erstmals erhielten mit den „Bernsbacher Musikanten“ nicht eine einzelne Personen die Ehrung, sondern eine Gemeinschaft diese besondere Auszeichnung.

Inzwischen sind „de Musikanten“, deren Wurzeln in der Feuerwehrkapelle der Bernsbacher Blauröcke liegen, inzwischen schon im 36. Jahr ihres Bestehens. Die Bernsbacher Musikanten sind heute aus der Vereins- und Kulturlandschaft insbesondere Bernsbachs, nicht mehr wegzudenken. Traditionelle Auftritte zum 1. Mai oder zum Weihnachtsmarkt gehören zum festen Veranstaltungskalender des Ortes. Hinzu kommen inzwischen zahlreiche Auftritte weit über die Ortsgrenzen hinaus. Es ist den Bernsbacher Musikanten sogar gelungen, erfolgreich Nachwuchsmusiker für ihre Reihen zu werben.

So war es Bürgermeister Thomas Kunzmann eine Ehre, den Musikern im Rahmen ihres Auftrittes zur Kirmes am 23. September den Bürgerpreis 2017 der Stadt Lauter-Bernsbach zu überreichen. Der Präsident Andreas Rudolph sowie Manuel Ullmann konnten sich über einen Scheck über 500,00 Euro freuen, für den die Musikanten bestimmt eine gute Verwendung finden werden.

Wir wünschen den Bernsbacher Musikanten alles Gute für ihre weitere Arbeit und danken herzlich Frank Dietel für den Nominierungsvorschlag!

Wie in den Vorjahren auch, gab es 2017 wieder zwei Ehrungen. Eine Woche nach der Bernsbacher Kirmes konnte im Rahmen des Lauterer Vugelbeerfastes der zweite Bürgerpreis dieses Jahres vergeben werden. Und auch dieser Bürgerpreis ging nach Bernsbach: Rudolf Herrmann, oder der „Hermann Ruud“, wie ihn viele kennen, wurde am Samstag mit dem Preis auf der Lautergold-Bühne überrascht.

Kein anderer steht in Bernsbach so sehr für Volkskunst und Schnitzen wie Rudolf Herrmann. Bereits seit 1972 leitete der heute 76jährige den Schnitz- und Klöppelverein und führte in den vielen Jahren zahllose Kinder insbesondere an das Schnitzen heran. Unzählige Volkskunstausstellungen in der Mehrzweckhalle sowie die rege Mitorganisation von Kirmes- und  Heimatfesten sowie Weihnachtsmärkten – immer unterstützt von seinen Mitstreitern und „Klöppelfrauen“ – zeugen von seiner Arbeit für seinen Verein und unseren Ort.

Auch dem „Herrmann Ruud“ nochmals herzlichen Dank und vor allem viel Gesundheit für die Zukunft! Den Vorschlagenden Volker Beckmeier, Frank Maschka (U), Birgit Mikolajetz und dem jetzigen Vorsitzenden des Vereins Stephan Tschisgale ebenfalls ein Dankeschön für die Anregung!

 

Damit auch im kommenden Jahr wieder würdige Bürgerpreisträger auf der Bühne stehen können, bitten wir Sie um Ihre Vorschläge. Einzelpersonen sowie Vereine und Organisationen, die sich um Lauter-Bernsbach verdient gemacht haben, können Sie uns bis zum 31. März 2018 benennen. Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge!

 

 

Händler gesucht

Zum diesjährigen Weihnachtsmarkt im OT Lauter, am 03. Dezember 2017 in der Zeit von 13-18 Uhr auf dem Marktplatz, werden noch Verkaufsgeschäfte gesucht. Bewerbungen können an die Stadtverwaltung Lauter-Bernsbach, Rathausstraße 11, 08315 Lauter-Bernsbach, Tel. 03771/7031-30 oder per Email c.roesler(at)lauter-bernsbach.de  gerichtet werden.

 

Das Bau- und Liegenschaftsamt informiert

Information zur Umgestaltung der Spielplätze „Mühlenstraße“ und „Dietrich-Bonhoeffer-Straße“

 

Die geplante Umgestaltung des Spielplatzes „Mühlenstraße“ wird erst im nächsten Jahr realisiert. Grund für die Verzögerung  der Baumaßnahmen sind die erhöhten Preise seit der letzten Angebotseinholung sowie der noch immer fehlende Zuwendungsbescheid. Die aktuellen Kosten werden durch die Verwaltung nun in der Haushaltsplanung für 2018 berücksichtigt.

 

Auch für die Umgestaltung des Spielplatzes „Dietrich-Bonhoeffer-Straße“ steht der Zuwendungsbescheid noch aus. Die Auftragserteilung für die erforderlichen Baumaßnahmen erfolgt umgehend nach Vorlage des Bescheides. Die Ausführung der Arbeiten ist witterungsabhängig. Vorgesehen ist jedoch, die Baumaßnahmen bis Ende Dezember weitestgehend abzuschließen.

 

Wir bitten alle Kinder – und natürlich auch Eltern – um Verständnis!

 

Kirmes 2017 im OT Bernsbach

 

Zur diesjährigen Kirmes zeigte sich das Wetter nicht so ganz von seiner besten Seite, aber es hat durchgehalten und es regnete nicht in Strömen.

 Die Vorschulkindergruppe aus dem Kindergarten „Kinderparadies“ Bernsbach eröffnete das Fest mit einem kleinen Programm die diesjährige Kirmes im Festzelt. Im Anschluss sprach unser Bürgermeister Herr Kunzmann ein paar Worte zur Eröffnung und übergab dann das Mikrofon an Christoph Baumann, den Vorsitzenden des Heimatvereines Oberpfannenstiel e.V.. Der Verein hatte eine Überraschung mitgebracht: Er präsentiert eine neue Tafel am Brunnen auf dem Dorfplatz mit Motiven von Oberpfannenstiel und der Erinnerung an die 325 Jahr Feier im letzten Jahr. 

Danach spielten die Bernsbacher Musikanten zünftig auf und alle Besucher konnten kräftig mitsingen und -schunkeln. Für die Bernsbacher Musikanten war es ein besonderer Nachmittag, denn auch sie bekamen etwas „Besonderes“. Die Bernsbacher Musikanten wurden als Verein für ihr großes Engagement mit dem Bürgerpreis der Stadt Lauter-Bernsbach 2017 ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

 

Für die Kinder gab es an diesem Nachmittag ein buntes Kinderprogramm mit Hüpfburg, Basteln, Kinderschminken und Spielen mit den Erzieherinnen der Kita „Kinderparadies“ und NaturWerk Stefanie.

 

Die Abendveranstaltung mit der AHA Band war super!

Der Sonntag war mit den Angeboten rund um den Dorfplatz, besonders für die Kinder, und im Festzelt wieder ein gelungener Kirmestag. Es wurde gebastelt mit den Lehrerinnen der Grundschule und zusätzlich gab es noch Karussell, Truckereisenbahn, Motorräder vom Verein „De Bernsbacher“, Wasserspritzen mit der Feuerwehr, Schauschnitzen und Klöppeln, Basteln mit NaturWerk Stefanie.

 

Wir möchten allen Helfern und Beteiligten ein herzliches Dankeschön sagen! Ein besonderes Dankeschön an Oliver Dittmann Install. und Heizungsbaumeister für seine stätige Einsatzbereitschaft am Samstagvormittag zur Bereitstellung des Wasseranschlusses!

 

Nadine Wagner ist die 11. Vugelbeerprinzessin

Das Wohnungsunternehmen Stadt Lauter-Bernsbach informiert

Das Wohnungsunternehmen stellt ab November 2017 die Gewerberäume in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße 14 für private Feiern zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, Ihre private Familienfeier wie Geburtstag, Jubiläum oder Weihnachtsfeier mit bis zu ca. 30 Personen durchzuführen. Tische, Stühle, Gläser, Geschirr usw. werden zur Nutzung zur Verfügung gestellt.

Bei Interesse / Terminvereinbarung kontaktieren Sie uns bitte unter:

            Wohnungsunternehmen Stadt Lauter-Bernsbach

            Hermann-Uhlig-Platz 1

            08315 Lauter-Bernsbach

           Tel./Fax: 03771 52020

E-Mail: info(at)wohnungsunternehmen-stadt-lauter.de

 

Anfrage des Ortschronisten von Lauter-Bernsbach

Wetterdaten für Lauter-Bernsbach

 

Viele Jahre hat mir Herr Müller aus Lauter Wetterdaten zur Verfügung gestellt. Leider gibt er in diesem Jahr seinen Garten und seine Wetterstation auf.

Wer in Lauter-Bernsbach hat eine Wetterstation und kann für die Chronik Wetterdaten zur Verfügung stellen?

Volker Zimmer, Ortschronist Lauter, 03771 723812, volker.zimmer(at)gmx.de

 

Radfahren entlang der Mulde

Fahrradfahrer können auf einem gut ausgebauten Wegenetz den Flussverläufen folgen. 

Hier ein Image-Flyer zum "Mulderadweg" 

 

 

Neuer Träger für die Kita "Kinderparadies"

Die Stadträte haben sich die Entscheidung sicherlich nicht leicht gemacht. Ab dem 01. Januar 2018 wird die Kita „Kinderparadies“ im OT Bernsbach in die Obhut der Volkssolidarität Westerzgebirge e.V. übergeben, so hat es der Rat am 22. Juni entschieden.

Grund für den Wechsel von einer kommunalen Betreibung der Einrichtung hin zu einem sogenannten „freien Träger“ sind die niedrigeren Betriebskosten. Wie jede andere Stadt oder Gemeinde sind wir angehalten, mögliche Einsparungen zu prüfen und wo möglich umzusetzen, um auch in Zukunft finanziell handlungsfähig zu bleiben. Dies schreibt uns die Rechtsaufsichtsbehörde regelmäßig bei der Genehmigung der jährlichen Haushaltspläne ins Stammbuch.

Unsere Stadt hat in den letzten Jahren erheblich in beide Kindertagesstätten investiert. Beide Einrichtungen erhielten mit den neuen Krippenanbauten mehr Kapazität und ein neuer Hort wurde gegründet. Derzeit erfreulich hohe Geburtenraten machten dies im positiven Sinne „notwendig“, dies ist aber auch finanziell eine große Herausforderung für die Stadt. Allein die Unterhaltung der drei Kindereinrichtungen im Ort (zwei Kitas und der Hort in der Grundschule) kostet jährlich 2,5 Mio. Euro. Hinzu kommen Ausgaben für bauliche Erweiterungen und Veränderungen. Nur knapp die Hälfte dieses Betrages ist durch Elternbeiträge und Landeszuschüsse gedeckt. 

Natürlich wollen wir auch in Zukunft zum Wohl unserer Kinder investieren. Nächster Schritt dazu soll ein Anbau an die Grundschule sein, die dank des vielen Nachwuchses und der zusätzlichen Unterbringung des Hortes im Gebäude ebenfalls an ihre Kapazitätsgrenzen stößt. Grundlage dafür ist es jedoch, finanziell leistungsfähig zu bleiben. Ein Beitrag hierfür ist die Übergabe der Kita „Kinderparadies“ in freie Trägerschaft.

Gleichzeitig ist es jedoch auch wichtig, den Anstieg der Elternbeiträge langfristig moderat zu halten. In diesem Jahr mussten die Elternbeiträge erstmals seit vielen Jahren angehoben werden, da der vorgegebene gesetzliche Rahmen der Beteiligung der Eltern zwingend einzuhalten ist. Auch hier ist es entscheidend, die Betriebskosten der einzelnen Einrichtungen zu überdenken. 

Aus diesen Gründen hat sich der Stadtrat dafür entschieden, einen Trägerwechsel für die Kita „Kinderparadies“ zu prüfen. In den zurückliegenden Monaten hatten sich vier freie Träger um die Betreibung der Einrichtung beworben. Alle leisten in der Region eine sehr gute Arbeit in allen sozialen Bereichen. In Gesprächen mit Elternvertretern, Angestellten, Stadtverwaltung und den Stadträten wurde herausgearbeitet, was wichtig ist und vom neuen Träger gewährleistet werden soll und muss.

Unter Berücksichtigung der prognostizierten Betriebskosten hat sich der Stadtrat am Ende eines schwierigen und emotionalen Entscheidungsprozesses mehrheitlich für die Volkssolidarität als Träger entschieden. Damit erhält der Träger das Vertrauen, der bereits die Kita „Mini & Maxi“ im OT Lauter und den Hort an der Grundschule betreibt. Die Volkssolidarität war bisher stets ein zuverlässiger und kompetenter Partner. Auch die konzeptionelle Ausrichtung bleibt unverändert, sodass Kinder und Eltern ohne Sorge dem Wechsel entgegensehen können.

 

Mitteilungsblatt wird zukünftig ausgelegt

Ab der kommenden Ausgabe (Juni 2017, erscheint am 22.06.2017) wird das „Mitteilungsblatt der Stadt Lauter-Bernsbach“ nicht mehr wie bisher an alle Haushalte zugestellt. Stattdessen finden Sie unser Amtsblatt an nachfolgenden Punkten kostenfrei  zum Mitnehmen:

 

Ortsteil Bernsbach:

- Bäckerei Ullmann (Filialen Lauterer Straße und Beierfelder Straße)

- Blumen Hecker

- Roscher-Bäcker im Netto-Markt

- Vogel-Bäcker

- Mini Shop Schieck

- Drogerie Goldhahn

- Eisenwaren Hoffmann (Oberpfannenstiel)

- Lebensmittel Ficker Edeka

- Getränkehandel Wichert

- Altenpflegeheim Sonnenblick

- Rathaus Straße der Einheit

- Ev-Luth. Kirche im Pfarrhaus

- Stadtverwaltung

  

Ortsteil Lauter:

- Fleischerei Epperlein

- Kulturhaus Hr. Möckel (Tagesgaststätte)

- Edeka Fr. Landmann

- Vogelbeerapotheke

- Bäckerei Strenger

- Bäckerei Hänel

- bauSpezi Baumarkt

- Seniorenresidenz Edelweiß

- Blumenstübchen Sonnenhut

- Druckerei Müller

- Getränke Weinert

- Aco Hair

- Stangengrüner Mühlenbäcker im Netto-Markt

- Rathäuser Rathausstraße + Hermann-Uhlig-Platz

- Ev.-Luth. Kirchgemeinde im Pfarramt

- Salon Bonjour

- Stadtverwaltung

 

Gern hätten wir Ihnen das Mitteilungsblatt auch weiterhin an die Haushalte zugestellt. Leider ist es in den letzten Jahren zunehmend schwieriger geworden, Austräger zu finden, die zuverlässig jedes Haus und jeden Briefkasten mit dem Amtsblatt versorgen.

Die Bernsbacher werden das System der Auslage des Mitteilungsblattes bereits kennen. Bis 2013 wurde das damalige Amtsblatt „Der Spiegelwaldbote“ auf diese Weise bereitgestellt. Dank der zahlreichen Anlaufpunkte in zahlreichen Geschäften und Institutionen kam jeder Bürger problemlos und ohne zusätzlichen Aufwand an das Amtsblatt. Dieses Netz an Anlaufpunkten haben wir nun auf das gesamte Ortsgebiet erweitert.

Sicherlich wird es eine Weile dauern, bis alle Lauter-Bernsbacher über die geänderte Möglichkeit, das Mitteilungsblatt zu erhalten, informiert sind. Wir bitten um Verständnis, dass der bisherige Service der Zustellung nicht mehr gewährleistet werden kann.

Zukünftig bieten wir Ihnen aber zusätzlich die Möglichkeit, das jeweils aktuelle Mitteilungsblatt per Newsletter im pdf-Format bequem auf elektronischem Weg zu erhalten. Bitte senden Sie uns dazu eine E-Mail an b.mikolajetz(at)lauter-bernsbach.de.

 

Informationen zum Waldbrandschutz 2017

Das Landratsamt der Erzgebirgkreises hat Informationen zum Waldbrandschutz 2017 herausgegeben.

Nähere Informationen erhalten Sie hier dazu.

 

Das Lauterer Begegnungszentrum mit der Heimatstub`- ein Magnet für alle Heimatfreunde

„Vergass die Haamit net“, aus einem Liedtext von Anton Günther, sollte man in unserem Fall als unbedingte Aufforderung verstanden wissen, diese Räumlichkeiten in der Nähe der Straße des Friedens zu besuchen. Mit neuen Eindrücken über unsere Heimatstadt und den damit verbundenen Glücksgefühlen (so hoffen die Macher dieser Stätte) werden Sie Ihren Heimweg antreten.

Dieses so genannte Begegnungszentrum (oder auch „Haus der Vereine“) von Lauter besteht aus der „Schnitzstub’“, den dazugehörigen Nebenräumen und der Heimatstube – einem sich in Entwicklung befindlichen Heimatmuseum. Im Gebäude haben auch noch die Kraftsportler aus Lauter ihr Domizil.

Es war die Idee unseres Bürgermeisters Thomas Kunzmann, des verstorbenen früheren Leiters der Lauterer Schnitzer Dieter Swiniarek, der Eheleute Roswitha und Siegfried Bergk und besonders auch des damals ersten Vorsitzenden Schnitzers Thomas Bussler zur Pflege des erzgebirgischen Brauchtums eine solche Stätte zu schaffen und einzurichten.

Unter der Obhut des Erzgebirgszweigvereins Lauter schufen die Genannten gemeinsam mit einer Vielzahl von aktionswilligen Heimatfreunden und unter Verwendung eigener finanzieller Mittel und Materialien (ohne Finanzen der Stadt in Anspruch nehmen zu müssen) die Einrichtung einer „Schnitzerstub’“ und der Nebenräume. Dort haben die Schnitzer, Korbmacher und die Geschichts- und Heimatfreunde unter Leitung unseres Ortschronisten Volker Zimmer ihr Domizil, in dem sie ihre Hobbys ausleben dürfen.

Die Lauterer Schnitzergilde wurde durch Dieter Swiniarek bis zu dessen Ableben geleitet. Zu den Hobbykünstlern zählen Andre Wappler (Leiter der Gruppe), Joachim Wenzel, Heinz Ehrig, Edgar Weiß, Thomas Bussler, Frank Kreisel, Frank Weigel, Sören Porkert und unser Bürgermeister Thomas Kunzmann. Dienstags und freitags von 17-19 Uhr und am letzten Sonnabend eines jeden Monats von 14.30 bis 17 Uhr treffen sich diese Männer in ihrer Schnitzerstub’, reden dort über alles, geben den Gästen Auskunft über ihre Arbeit und inspirieren sich gegenseitig zu hoher Leistung als Hobbykünstler. Im Rahmen des Erzgebirgszweigvereins präsentieren sie in Leistungsschauen, in öffentlichen Veranstaltungen, bei Feiern und Festen ihre Hobbykunst und vertreten so ihre Heimatstadt und ihren Verein. Höhepunkte in ihrer Öffentlichkeitsarbeit sind Ausstellungen und das Schauschnitzen zum „Lauterer Vugelbeerfast“, zum „Conradswiesenfest“, das „Spiegelwaldschnitzertreffen“ auf dem König-Albert-Turm (mit Schnitzerkollegen aus den Nachbarorten), das Aufstellen der neuen Lauterer Weihnachtspyramide (unter Verwendung der eigenen geschnitzten Figuren) und die Teilnahme an den Feierlichkeiten der 325jährigen Ortsgründung von Oberpfannenstiel in diesem Jahr.

Unsere Hobbyschnitzer sind bemüht, auch für den Nachwuchs dieser traditionellen erzgebirgischen Volkskunst im Ort zu sorgen. Zurzeit erlernen in unserer Begegnungsstätte sechs Schüler bei ihnen das Schnitzerhandwerk. Sie sind sehr stolz auf die sichtbaren Ergebnisse ihrer liebgewordenen Freizeitbeschäftigung.

Die Schnitzer freuen sich darauf, interessierte Kinder und Jugendliche ausbilden zu dürfen. Unser Erzgebirge lebt auch von der traditionsreichen Kunst des Schnitzens, des Klöppelns und speziell in Lauter von der Tradition des Korbmachens.

Ein stolzes Ereignis für unseren Ort bildete die Zusammenkunft von Frauen und Männern in dem Spankorbstübel bei der Familie Barth an der Schwarzenberger Straße, die das traditionelle Korbflechten als Lauterer Markenzeichen nicht der Vergessenheit überlassen wollten. Bekanntlich trug das Dorf Lauter die Spankorbherstellung in die Welt. Im Jahre 1900 waren 40% der Erwerbstätigen des Ortes in der Spankorbproduktion als Handwerker oder in der industriellen Fertigung tätig. Diese Interessengemeinschaft leitete Elfriede Georgi, die das Handwerk von der Pike auf erlernte und bis ins sehr hohe Alter ihre Erfahrungen weitervermittelte. Heute wird diese Hobbygruppe von dem Schwarzenberger Martin Hermann geleitet, der den Beruf eines Korbmachers in Lauter noch erlernte. Dieser Gruppe gehören weiter an: seine Frau Gudrun, Eva und Susann Espig, Roswitha Friedrich, Dr. Rainer Kilian, Hilde Nettling und Gisela Kunzmann. Von Martin Hermann und Elfriede Georgi erlernten weitere Hobby-Korbmacher die Herstellung von Fichtenholz-Schieneln, die die Grundlage für den Korbkörper bilden. Der Lauterer Traugott Lauckner gilt mit dessen Erfindung im Jahre 1825 als der Begründer der Spankorbproduktion in unserem Ort. Auch die Hobby-Spankorbflechter treffen sich zur Pflege ihrer kunsthandwerklichen Tätigkeit meist vierzehntägig und zu besonderen Höhepunkten oder bei Voranmeldungen in einem für sie speziell gestalteten Raum in der Begegnungsstätte.

Den Grundstock für das in Entwicklung befindliche Heimatmuseum bilden die Gegenstände und Sammlungen der Ausstellung anlässlich des „Heimatfestes – 850 Jahre Lauter“ in den Räumlichkeiten der „Baulücke“ im Jahre 2009. Diese historische Schau umfasst die Themen industrielle Entwicklung und Landwirtschaft im Ort, die Vielfalt des Lauterer Handwerks, die Bedeutung der Spankorbproduktion, Lauter als Ort der Händler und Hausierer, der Wald und die Forstwirtschaft, der Bergbau, Kultur, Bildung und der Sport. Eine besondere Attraktion der Ausstellung bildet das in dreijähriger Präzisionsarbeit durch den Lauterer Thomas Kunz hergestellte funktionstüchtige und maßstabsgerechte Modell der historischen Lohmühle im Griesetal. Die Inneneinrichtung der nachgestellten Historie (Stampfe, Antriebsräder in Aktion) ist durch eine Glasscheibe zu erkennen und der Vorgang wird für den Besucher erlebbar. Ein Film erläutert den Gästen den betrieblichen Ablauf, die technischen Daten und in diesem Zusammenhang die geschichtlichen Fakten.

Helmut Georgi und seine Frau Sieglinde sind rastlos am Erhalt, der Erweiterung, der Erneuerung und der Erhöhung der Attraktivität der historischen Schau tätig und behandeln diese Einrichtung so – als wäre sie ihr Eigentum. Sach- und fachkundige Unterstützung erhalten sie durch Frank Maschka und Carmen Rösler.

Frank Maschka  ist zuständig für die Farbigkeit und Farbgebung (Wandbilder), für die grafische Gestaltung von Flächen, für die Herstellung attraktiver Modelle, für die Beschriftungen und damit insgesamt für die Darstellung von Übergängen und Zusammenhängen. Carmen Rösler zeichnet als Angestellte der Stadtverwaltung für das Haus mitverantwortlich.

Hans-Jürgen Dost und Helmut Georgi sind versierte Kenner der Lauterer Heimatgeschichte. Sie sind zuständig für die Führungen von Einzelpersonen und Gruppen durch die Räume und Ausstellungen des Hauses.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, beachten Sie bitte im Zusammenhang mit dem bisher Geschriebenen folgende Informationen:

1. An jedem letzten Sonnabend des Monats sind Sie in der Zeit von 14.30 bis 17.00 Uhr in diese Begegnungsstätte herzlich eingeladen. Die Besichtigung der Räumlichkeiten der Schnitzer und Korbmacher und der historischen Schau in der Heimatstub’ ist möglich und natürlich kostenlos. Anwesend sind Hobbykünstler und ein Ausstellungsführer.

2. An jedem Dienstag und Freitag versammeln sich die Hobbykünstler in ihrer Wirkungsstätte. Sie dürfen auch an diesen Tagen in der Zeit von 16 bis 18 Uhr diese Räumlichkeiten besichtigen. Voraussetzung ist eine Voranmeldung bei Frau Carmen Rösler in der Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 03771 7031-

30. Sie sollten dabei Ihre Wünsche äußern. Auch eine Führung wäre danach möglich.

3. Für Familienfeste und Feiern dürfen Sie die Heimatstub’ für zwei bis drei Stunden für ein entsprechendes Entgelt bei der Stadtverwaltung mieten. Entsprechend Ihres Wunsches ist eine Führung möglich und der eine oder andere Schnitzer und Korbmacher könnte für Sie anwesend sein.

Zuständig für die Vermietung:      Frau Lydia Georgi, Stadtverwaltung, Tel.-Nr. 703117,

Zuständig für die Organisation:    Frau Carmen Rösler, Stadtverwaltung, Tel.-Nr.: 703130.

4. Für Kindergruppen aus den KITAS und für Schülergruppen ist bei entsprechender Voranmeldung eine Besichtigung der Räumlichkeiten möglich und erwünscht.

5. Unser Ortsteil Bernsbach besitzt ebenfalls eine beneidenswerte Schau über die Entwicklung von einem Dorf armer Bauern zur Entwicklung eines vielseitigen Handwerks und zur Entstehung und Entwicklung eines Industriestandortes. Das Heimatmuseum des EZV Bernsbach beinhaltet u.a. historische Schaustücke wie die Kamee von Gemmenkünstler Christian Friedrich Hecker (1750-1795), eine wertvolle „Cosmographey“, verfasst von Sebastian Münster aus dem Jahre 1579 und die „Künstliche Niere“ von Dr. Wolfgang Kaden. Es lohnt sich für alle Bewohner unserer Stadt, auch diese Schau zu besichtigen.

Für die Ideengebung einer solchen Einrichtung, für die ständige Erweiterung und Entwicklung dieser Bernsbacher historischen Schau zeichnete und zeichnet sich noch Matthias Herrmann verantwortlich.

 

Die Schnitzer und Korbmacher, der Stadtchronist Volker Zimmer, die Angestellten der Stadtverwaltung Frau Rösler, Frau Georgi und Herr Maschka, die Leitung des Erzgebirgszweigvereins Lauter, Helmut Georgi und seine Frau Sieglinde und Hans-Jürgen Dost freuen sich auf Ihren Besuch.

Bemerkung: Die „äußere Hülle“ dieser Begegnungsstätte unterliegt laut Vorhaben in nicht allzu ferner Zeit einer Verschönerungskur.

 

Herbert Kragl

 

Kleingartenverein "Heiterer Blick" e.V.

Kleingartenverein "Heiterer Blick" e.V., Am Brauhausberg, 08315 Lauter-Bernsbach

 

- Freie Kleingärten zu verpachten! -

 

Unsere Kleingartenanlage befindet sich im Stadtzentrum von Lauter am Brauhausberg und wurde 1920 gegründet.

 

Parz. 2 - 223 m² mit Bungalow und Geräteschuppen

 

Parz. 9 - 181 m² mit Bungalow

 

Parz. 13/14 - 322 m² mit Bungalow und Geräteschuppen (Parz. können auch getrennt verpachtet werden)

 

Parz. 22 - 138 m² mit Bungalow

 

Parz. 23 - 121 m² mit Bungalow (Parz. 22 und 23 können auch zusammen verpachtet werden)

 

Parz. 25 - 202 m² mit Holzlaube

 

Parz. 47 - 148 m² mit Holzlaube

 

Alle Parzellen haben Strom- und Wasseranschluss.

Interessenten melden sich bitte bei:

   Gartenfreund Roland Scheibner, Tel.: 03771/251267

 

Der Vorstand

 

Die Stadtbibliothek Lauter-Bernsbach stellt sich vor

Die Stadtbibliothek Lauter-Bernsbach ist eine öffentliche Einrichtung unserer Stadt und steht jedermann zur Verfügung. Die Benutzung ist nach einer förmlichen Anmeldung in einer der beiden  Bibliotheksaußenstellen („Neues Rathaus“ Herman-Uhlig-Platz 1 im OT Lauter oder Rathaus im OT Bernsbach, Straße der Einheit 5) möglich. Der Benutzer meldet sich persönlich an. Bei Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr ist eine Einverständniserklärung der Eltern vorzulegen.

Die Jahresgebühr beträgt:

·  für Erwachsene 6,00 EUR

·  für Kinder u. Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr 3,00 EUR

 

Die Stadtbibliothek Lauter-Bernsbach verfügt z.Z. über ca. 10.800 Medieneinheiten.

 

Der Bestand umfasst:

-   Romane, Erzählungen, Gedichte (Belletristik)

-   Sach- und Fachliteratur

-   Kinderliteratur (Belletristik und Fachliteratur

-   Hörbücher

-   Nachschlagewerke, Lexika

-   CDs und DVDs

-   tiptoi – Spiele

-   seit Juni 2015 moderne E-Books

 

Der Bestand an Medien wird durch Fördermittel und Mitteln der Stadt ständig erweitert und aktualisiert. Natürlich können beim Kauf von Medien auch Wünsche von Lesern berücksichtigt werden. Durch die gute Zusammenarbeit mit der Landesfachstelle für Bibliotheken in Chemnitz ist es auch möglich, spezielle Literatur bzw. Medien, die nicht in unserem Bestand sind, zu besorgen.

Die Leihfristen für Bücher, Hörbücher, CDs und DVDs betragen in der Regel 4 Wochen. Eine Verlängerung der Leihfrist ist in den meisten Fällen unkompliziert möglich. Für tiptoi-Spiele gilt eine Ausleihfrist von 2 Wochen.

In der Bibliothek im OT Bernsbach und im OT Lauter verfügen wir zusätzlich über Computerarbeitsplätze mit Internetanschluss. Die Nutzung der Plätze ist in den Jahresgebühren der Bibliothek enthalten.

 

Öffnungszeiten der Bibliothek:

Montag:                9.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.30 Uhr in Lauter

Dienstag:             9.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 18.00 Uhr in Bernsbach

Mittwoch:            9.00 bis 12.00 Uhr in Bernsbach

Donnerstag:         9.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr in Lauter

 

 

Per Mausklick ins digitale Bücherregal!

 

Die Stadtbibliothek Lauter-Bernsbach ist eine von 25 Bibliotheken, die sich zum Onleihe-Verbund „bibo-on“ zusammengeschlossen haben und damit moderne E-Books auch Bibliotheksnutzern zur Verfügung stellen. Mit der sogenannten „Onleihe“ kann jeder Bibliotheksbenutzer ab dem 16. Lebensjahr unter der Internetadresse www.onleihe.de/bibo-on ein ständig wachsendes Angebot aktueller Bestseller oder Hörbücher ausleihen. Egal ob von zu Hause oder von unterwegs. Selbst im Urlaub kann man bequem vom Strand aus E-Books ausleihen. Man benötigt dazu nur einen Internetanschluss sowie ein geeignetes Endgerät und einen gültigen Bibliotheksausweis. Sie erhalten dann in der Bibliothek ein Passwort für die Anmeldung.

 

Besonderer Vorteil:

Der zusätzliche Service ist für alle Bibliotheksnutzer kostenlos! Auch Mahngebühren gibt es bei der Onleihe nicht. Nach Ablauf der Leihfrist von drei Wochen lässt die Datei nicht mehr öffnen. Die „Rückgabe“ erfolgt sozusagen automatisch.

 

eMedien nutzen

Wer "onleihen" will, benötigt folgende kostenlose Software: Adobe Reader, Adobe Digital Editions, Windows Media Player oder die Onleihe-App. Einmalig muss eine "Adobe-ID" eingerichtet werden, damit die Mediendateien geöffnet werden können.

Genutzt werden können die eMedien auf PC, eBook-Readern, Tablet-PC´s, MP3-Playern mit entsprechenden Displays und Smartphone, jedoch nicht auf den Kindle-Geräten von Amazon (ausgenommen Kindle Fire und Kindle Fire HD).

 

Weiter Informationen und Unterstützung bei der Onleihe erhalten Sie in Ihrer Bibliothek.

 

Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann nutzen Sie das Angebot unserer Bibliothek – egal ob elektronisch oder klassisch auf Papier. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge

Entwicklung der dauerhaft dezentralen Abwasserentsorgung

im Gebiet des Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge (ZWW)

 

Im Verbandsgebiet des ZWW wird es nach Abzug der bis zum 31.12.2020 noch zentral anzuschließenden Grundstücke insgesamt 3.180 Grundstücke mit 10.685 Einwohnern geben, deren Abwässer nicht in einer öffentlichen Kläranlage gereinigt werden. Von diesen Grundstücken verfügen 480 Grundstücke über einen Abwasserteilanschluss (Abwasseranschluss an das Netz des ZWW ohne zentrale Reinigung) und 2.700 Grundstücke über keinen Abwasseranschluss. Bei diesen Grundstücken kommt auch perspektivisch eine Kleinkläranlage bzw. abflusslose Grube zur Anwendung.

 

Gemäß den Vorgaben der Novellierung des Sächsischen Wassergesetzes (SächsWG) vom 12.07.2013 hat auch bei diesen Grundstücken die Abwasserentsorgung zum 01.01.2016 dem Stand der Technik zu entsprechen, das heißt es sind vollbiologische KKA zu errichten oder bestehende Anlagen mit einer biologischen Reinigungsstufe auszurüsten und abflusslose Gruben müssen standsicher und dicht sein. Auch im Grundstück anfallende sogenannte Grauwässer sind der KKA (Kleinkläranlage) oder Grube zuzuführen. Diesen Anforderungen kamen bis dato ca. 38 % der Grundstückseigentümer nach.

 

Die Errichtung vollbiologischer KKA oder Umrüstung bestehender Anlagen ist förderfähig und der Freistaat Sachsen gewährt bis 31.12.2015 gemäß Richtlinie Siedlungswasserwirtschaft (RL SWW/2009) entsprechende Zuschüsse. Für Fragen der Zuwendungsvoraussetzungen/gesetzlichen Anforderungen und Fachfragen zum Thema vollbiologische KKA steht der ZWW unter der Telefon-Nummer 03774 / 144-115 und im Internetz unter www.wasserwerke.net unter der Rubrik Abwasser und Kleinkläranlagen zur Verfügung.

 

Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge (ZWW) schließen bis 2020 weitere 10.600 Einwohner abwasserseitig zentral an

Gesetzliche Regelungen

 

Die Europäische Union (EU) legt für den Schutz der Umwelt und für die Bewirtschaftung des Wassers in seiner Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) vom 22.12.2000 fest, dass bis 2015 alle Gewässer der EU einen guten ökologischen und chemischen Zustand zu erreichen haben. Zur Umsetzung der nachhaltigen Verbesserung der Gewässerzustände wurden 3 Bewirtschaftungszyklen (1. Zyklus 2009-2015, 2. Zyklus 2015-2021, 3. Zyklus 2021-2027) eingeräumt. Die Mitgliedsländer der EU haben entsprechende Maßnahmen einzuleiten, um bis spätestens 2027 alle Umweltziele zu erreichen.

 

Umgesetzt wurden die Vorgaben der WRRL in deutsches Recht durch das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) des Bundes vom 31.07.2009. Danach sind bis zum 22.12.2015 ein guter ökologischer und chemischer Zustand der oberirdischen Gewässer, der künstlichen und erheblich veränderten Gewässer zu erreichen. Sollte sich der Gewässerzustand nicht weiter verschlechtern und die notwendigen Verbesserungsmaßnahmen nur schrittweise in einem längeren Zeitraum technisch durchführbar sein, kann die Umsetzungsfrist zweimal für einen Zeitraum von jeweils 6 Jahre verlängert werden, somit spätestens bis 2027.

 

Als einziges Bundesland verschärfte Sachsen die Vorgaben der WRRL und des WHG derart stark, dass bereits zum 31.12.2015 die Abwasserentsorgung (zentrale und dezentrale Anlagen) an den Stand der Technik anzupassen ist. Basis hierfür ist die Novellierung des Sächsischen Wassergesetztes (SächsWG) vom 12.07.2013 sowie die Kleinkläranlagenverordnung des Freistaates Sachsen vom 19.06.2007.

 

In anderen Bundesländern gibt es solche verschärften Regelungen wie in Sachsen nicht, so wird z. B. in Thüringen ein erheblicher Teil der Bewirtschaftungsmaßnahmen gem. WRRL/WHG auf die Zeiträume 2021 und 2027 verlegt.

 

Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) des ZWW

 

Nach der schrittweisen Aufnahme der Abwasserzweckverbände und der Bildung des Bereiches Abwasser investierte der ZWW in den Jahren 2001 bis 2014 allein im Bereich Abwasser 187,23 Mio. €. So wurden im gesamten Verbandsgebiet viele Kanäle und Abwasserverbindungsleitungen neu gebaut und Zentral- oder Gruppenkläranlagen oder Kläranlagenstufen von bereits bestehenden Zentralkläranlagen neu errichtet. Damit erhöhte sich der Anschlussgrad der Einwohner im Verbandsgebiet des ZWW mit Abwasservollanschlüssen von 42,4 % in 2001 auf 87,3 % in 2014.

 

Mit Erlass der Kleinkläranlagenverordnung des Freistaates Sachsen und der Novellierung des Sächsischen Wassergesetzes haben zum 31.12.2015 alle Abwassereinleiter in Sachsen dem Stand der Technik zu entsprechen. Dieses hatte zur Folge, dass viele Bürger und Bürgerinitiativen einen zentralen Abwasseranschluss forderten. Der ZWW beschloss Lösungen im Sinne der Bürger zu finden, so der Verbandsvorsitzende des ZWW, Bürgermeister Joachim Rudler, und passte das Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) des ZWW bereits in 2009/2010 dahingehend an, dass viele damals abwasserseitig dezentrale Gebiete neu als abwasserseitig zentral zu erschließend vorgesehen sind.

 

Da der Wille und die Bereitschaft zur Schaffung weiterer zentraler Abwasseranschlüsse durch den ZWW auch ab 2011, selbst mit einem erheblichen finanziellen Anteil der Bürger (in manchen Gebieten des ZWW bis zu 8.000,00 € pro Hausanschluss), weiter stieg, wurde das ABK des ZWW bis 2013/2014 ständig fortgeschrieben.

 

In 2014 formulierte der ZWW ein Investitionskonzept mit einem Gesamtumfang von 42.953.900 € für die Jahre 2015 bis 2020, nach dem in diesem Zeitraum weitere 3.250 Abwasserhausanschlüsse mit 10.634 Einwohnern an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen werden können. Bis zu einer Investitionsobergrenze von 3.000 € pro anzuschließendem Einwohner finanziert der ZWW. Liegen die Investitionskosten höher, leistet die Bürgerschaft in der Regel den Mehrbetrag. Das Investitionskonzept wurde in den langfristigen Wirtschaftsplan des ZWW integriert und mittlerweile kommunalaufsichtlich genehmigt.

 

Die äußerst konstruktiven Verhandlungen mit fast 50 Bürgerinitiativen für einen zentralen Abwasseranschluss mit zum Teil finanzieller oder materieller Bürgerbeteiligung im Verbandsgebiet des ZWW gibt uns Recht, so der Geschäftsführer Dr. Frank Kippig, sowohl wirtschaftlich als auch technisch die richtige abwassertechnische Lösung zu schaffen.

  

Bestandsschutz bis zum zentralen Anschluss des ZWW

 

Zur Schaffung rechtmäßiger Zustände ab dem 01.01.2016 haben der ZWW und das Landratsamt Erzgebirgskreis auf Basis der „Ermessensleitenden Hinweise des SMUL vom 11.12.2013“ einen öffentlich-rechtlichen Vertrag zur abwasserseitigen Erschließung (ÖRV) für den Zeitraum 2015 bis 2020 geschlossen.

 

Sowohl der Landrat des Erzgebirgskreises Frank Vogel als auch der Verbandsvorsitzende des ZWW Bürgermeister Joachim Rudler bekräftigten mit der Unterzeichnung des Vertrages, für die Bürger unserer Region die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

 

In diesem Vertrag verpflichtet sich der ZWW, sein Investitionskonzept in den vereinbarten Jahresscheiben abzuarbeiten und die entsprechenden Abwasservollanschlüsse nebst öffentlichem Kanalnetz und Kläranlagen herzustellen. Der Landkreis wiederum kontrolliert die Fertigstellung der Baumaßnahmen und verpflichtet sich, diese kurzfristig abzunehmen.

 

Für die Bürger und Grundstückseigentümer, die im Zeitraum vom 01.01.2016 bis 31.12.2020 vom ZWW an das zentrale Abwassernetz angeschlossen werden, bietet der Vertrag Rechtssicherheit. Sowohl das Landratsamt als zuständige Untere Wasserbehörde als auch der ZWW als verantwortlicher Aufgabenträger gewähren diesen Grundstückseigentümern bis zum zentralen Abwasseranschluss für seine bestehende Kleinkläranlage/abflusslose Grube Bestandsschutz. Voraussetzung dafür ist, dass der Grundstückseigentümer seine Kleinkläranlage/abflusslose Grube ordnungsgemäß wie bisher betreibt und keine Gefährdung für die Umwelt besteht.

  

Information an die Grundstückseigentümer

 

Der ZWW wird bis 30.06.2015 jeden der 3.250 Grundstückseigentümer, die im Zeitraum vom 01.01.2016 bis 31.12.2020 einen zentralen Abwasservollanschluss erhalten, schriftlich informieren. In diesem Schreiben benennt der ZWW die Art des Abwasservollanschlusses und den geplanten Zeitraum des Anschlusses. Gleichzeitig hat der Grundstückseigentümer über die Internetseite des ZWW die Möglichkeit, Einblick in das jeweilige Abwasserbeseitigungskonzept des Ortes zu nehmen (www.wasserwerke.net, Achtung, diese Seiten werden bis 30.06.2015 vervollständigt). Zusätzlich bietet der ZWW die Möglichkeit zu telefonischen Auskünften zum ABK unter der Tel.-Nr. 03774/144-184 oder die Vereinbarung eines Termins im ZWW selbst.

Verfahrensweise zum Thema Baumfällung

Da uns immer wieder Anfragen hinsichtlich der Verfahrensweise bzw. zur gesetzlichen Grundlage zum Thema Baumfällungen erreichen, möchten wir an dieser Stelle nochmals zusammengefasst informieren:

 

Grundsätzlicher Ausgangspunkt der Entscheidung, ob die Fällung eines Baumes durch die Stadtverwaltung genehmigt werden muss oder nicht, ist der beabsichtigte Zeitpunkt der Entfernung.

Ist es beabsichtigt, den Baum in der Zeit vom 01.03. bis zum 30.09. eines Jahres zu fällen, so ist dies grundsätzlich verboten. Diese Festlegung findet sich im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) wieder, um dem Artenschutz Rechnung zu tragen. Ausnahmen hiervon lässt das Gesetz nur unter strikten Bedingungen zu (§ 39 Abs. 5 BNatSchG).

 

Aus diesem Grund sollten alle beabsichtigten Fällungen außerhalb dieser sog. „Vegetationsperiode“ (also der Zeit vom 01.10. bis 28.02. eines jeden Jahres) geplant und durchgeführt werden. Hierbei sind die Regelungen der jeweiligen Baumschutzsatzungen der beiden ehemaligen Orte Lauter und Bernsbach (für das jeweilige Ortsgebiet) nach wie vor gültiges Recht.  

Hinzu kommt, dass die Regelung im Sächsischen Naturschutzgesetzes (SächsNatSchG) ebenfalls beachtet werden muss. In § 19 Abs. 2 Nr. 3 SächsNatSchG ist festgelegt, dass Bäume mit einem Stammumfang bis zu einem Meter (gemessen in einer Stammhöhe von einem Meter) sowie Obstbäume, Nadelgehölze, Pappeln, Birken, Baumweiden und abgestorbene Bäume auf mit Gebäuden bebauten Grundstücken genehmigungsfrei gefällt werden dürfen.

Für diese Art von angedachten Fällungen (außerhalb der Vegetationsperiode) entscheidet demnach jeder Grundstückseigentümer bzw. Verfügungsberechtigte eigenständig und verantwortungsbewusst, ob Bäume entfernt werden sollen oder nicht. Die Behörde hat hier keinerlei Handhabe eine Fällung zu versagen bzw. grundsätzlich Genehmigungen zu erteilen.

 

Wir empfehlen in jedem Falle eine Rücksprache mit der Stadtverwaltung, um eventuelle Missverständnisse im Einzelfall zu vermeiden bzw. die genaue Situation nochmals fachgerecht zu erörtern. Es steht Ihnen hierbei Frau Barth (Tel.-Nr.: 03771/7031 24) gern für Ihre Fragen zur Verfügung.